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Face-
lifting

Gesicht

FACELIFTING


Auch wenn die Menschen erfreulicherweise immer älter werden, möchten die meisten Leute nicht unbedingt, dass man ihnen ihr Alter ansieht. Häufig fühlen sich Männer und Frauen auch unwohl in ihrer Haut, da sie sich nicht so alt fühlen, wie sie aussehen.

Durch allgemeine Alterungsprozesse, eine genetische Disposition oder äußere Einflüsse erschlaffte Gesichtshaut verleiht uns oftmals zusätzlich einen müden, verärgerten, oder kränklichen Gesichtsausdruck – und zeigt dem Gegenüber eine Seite von uns, die unserem Lebensgefühl und unserer Persönlichkeit so gar nicht entspricht. Auch beim Blick in den Spiegel bekommen wir dann häufig ein Bild zu sehen, welches nichts mit dem zu tun hat, wie wir uns fühlen.

Starke Raucher, dauerhaft gestresste Personen und begeisterte Solariumbesucher sind von der vorzeitigen Hautalterung oftmals noch stärker betroffen.

Für ein dauerhaft verjüngtes und natürliches Aussehen kann ein Facelifting in Frage kommen. Facelifting, durch die Medien etwas in Verruf geraten, hat, entgegen der öffentlichen Meinung, nichts mehr mit künstlichen, verzerrten oder einheitlichen Gesichtszügen zu tun. Die verschiedenen Techniken des Faceliftings und der Teil-Liftings werden von erfahrener Hand so kombiniert, dass das Ergebnis die natürlichen Gesichtszüge der Patienten erhält und verjüngt. Denn ein perfektes Ergebnis ist nur dann erzielt worden, wenn die verjüngende Veränderung von den Mitmenschen zwar registriert, aber nicht als operativer Eingriff erkannt wird. Unser Praxisteam legt deshalb großen Wert auf diskrete Natürlichkeit, um Ihnen Ihr jüngeres Gesicht zurückzugeben.

WAS IST VOR EINEM FACELIFTING ZU BEACHTEN?

BERATUNGSGESPRÄCH

Im Vorfeld werden in einem ausführlichen Beratungsgespräch und verschiedenen Voruntersuchungen nach einer umfassenden Analyse des Gesichtes und der Volumenverschiebungen und anderer Alterungsprozesse, die individuellen Risiken, Wünsche, Vorstellungen und Möglichkeiten mit dem Patienten besprochen. So wird eine Basis für einen individuell zugeschnittenen, erfolgreichen Eingriff geschaffen.

VOR DER OPERATION

Blutverdünnende Medikamente, wie Aspirin o. ä. sollten unbedingt eine Woche vor dem Eingriff abgesetzt werden. Außerdem muss der Blutdruck gut eingestellt sein. Es ist notwendig, mindestens drei Wochen vor und nach dem Eingriff nicht zu rauchen, um das Risiko von Durchblutungsstörungen der Haut im Wangenbereich zu minimieren.

WIE LÄUFT EIN FACELIFTING AB?

Im Allgemeinen handelt es sich bei einem Facelifting um einen chirurgischen Eingriff zur Anhebung und Repositionierung abgesunkener Gesichtsstrukturen. Wie schon erwähnt, wird das Facelifting an die bestehenden Gesichtsformen des Patienten angelehnt, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen. Heutzutage wird neben der natürlichen Wirkung des Eingriffs auch auf die Nachhaltigkeit der Operation geachtet. Daher wird nicht mehr nur die obere Hautschicht durch eine diskrete Schnittführung gestrafft, sondern auch die Muskel- und Bindegewebsstrukturen behandelt. Mit dieser Methodik lässt sich im Normalfall eine dauerhafte Verjüngung von bis zu 10 Jahren erreichen. Im Regelfall dauert der Eingriff 3-4 Stunden und wird gerne in Vollnarkose durchgeführt.

GIBT ES VERSCHIEDENE METHODEN FÜR EIN FACELIFTING?

In der heutigen Zeit haben sich die Techniken des Faceliftings rasch verbessert und weiterentwickelt. Eine Neuerung ist die Tiefe der Gesichtsstraffung. Für ein nachhaltiges Ergebnis ist es wichtig, das Gewebe nicht nur oberflächlich zu straffen, sondern auch das darunter liegende Binde- und Muskelgewebe mit einzubeziehen. Die Stützschicht der Haut, das sogenannte SMAS (superficial muscular aponeurotic system) wird heutzutage mit gestrafft und bewirkt ein dauerhaftes, verjüngtes Ergebnis.

Um ein möglichst natürliches Bild zu erschaffen, ist es vor allem wichtig, die Proportionen des Gesichts exakt zu studieren. Nur so können aus verschiedensten Verfahren die für den individuellen Patienten richtige Behandlungsmethode zusammengestellt werden.

Für das Hals-Wangen-Lift wird der Schnitt am Haaransatz im Bereich des Jochbeins begonnen, verläuft vor dem Ohr, um das Ohrläppchen herum und hinter dem Ohr bis in den Haaransatz. Das nachhaltigste und wirksamste Ergebnis wird durch ein Platysma-SMAS-Lifting erzielt, bei dem die tieferen Schichten angehoben und in ihre ursprüngliche Position zurück gesetzt werden. Der Hautüberschuss wird spannungsfrei darüber gelegt und die Überschüsse entfernt, um so ein harmonisches und unauffälliges Ergebnis sowie schöne, unauffällige Narben zu erzielen. Etwas weniger effektiv, dafür jedoch deutlich kürzer in der Heilungsphase und ohne Risiko für die tieferliegenden Gesichtsnerven ist das MACS-Lift. Hierbei wird die unter der Haut liegende Schicht durch Nähte gestrafft und nicht neu positioniert. Zudem kann ein Lift der Schläfen, Brauen und Stirn kombiniert werden. Dabei wird durch Zugänge im behaarten Kopfbereich die zu liftende Struktur mobilisiert und nach oben gestrafft. Eine weitere Kombinationsmöglichkeit bietet das Mittelgesichtslift, bei dem insbesondere die Nasolabialfalten (die Falten, die neben den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln herab verlaufen) und eingefallene Wangen behandelt werden. Dies erfolgt über einen Zugang am Unterlid. Weiterhin sind auch Ober- und Unterlidstraffungen eine häufige Kombination zu oben genannten Eingriffen.

Der Patient muss sich aber nicht immer für ein gesamtes Facelift begeistern. Durch verschiedene Teil-Lifts können spezielle Partien des Gesichts auch einzeln behandelt werden. Welche Areale einem Lifting unterzogen werden sollten, wird im Beratungsgespräch ausführlich mit dem Patienten besprochen und je nach individuellem Befund entschieden.

Oftmals bringt der Alterungsprozess nicht nur die Erschlaffung der Haut mit sich. Normalerweise verringert sich auch die natürliche Kollagenproduktion, was zur Abnahme des Volumens im Gesicht führt. Betroffene sehen dann oft kränklich und eingefallen aus. Deshalb ist es in vielen Fällen sinnvoll ein Facelifting mit einer Eigenfettaufpolsterung zu verbinden. So wird nicht nur das Volumen vergrößert, sondern auch die Kollagenproduktion wieder angekurbelt.

Dafür wird überschüssiges Fettgewebe an Hüfte, Bauch oder Oberschenkeln entnommen, speziell aufbereitet und an die entsprechenden Stellen im Gesicht implantiert. Das sorgt auch im fortgeschrittenen Alter für einen strahlenden und gesunden Teint.

Auch eine Kombination des Faceliftings mit einer Ober-, oder Unterlidstraffung kann für ein perfekt verjüngtes und homogenes Bild hilfreich sein. Natürlich sind darüberhinaus Kinnkorrekturen oder Lippenvergrößerungen möglich.

WAS IST NACH EINEM FACELIFTING ZU BEACHTEN?

Nach dem Eingriff wird dem Patienten nur ein leichter Gazeverband angelegt, damit die kontinuierliche Kühlung an das Gewebe dringt. Zudem kommt eine spezielle Methode, (Hilotherm®) zum Einsatz, die Schwellungen durch eine direkt postoperativ angelegte wassergekühlte Maske gering hält. Nun sollte sich der Patient eine Auszeit gönnen. Nach einer Woche können bereits die ersten Fäden gezogen werden. Nach 3-4 Wochen ist die postoperative Heilungsphase abgeschlossen und Schwellungen und Hämatome größtenteils abgeklungen. In den meisten Fällen sind die Patienten ab diesem Zeitpunkt wieder gesellschaftsfähig.

Sport, Rauchen und Sonnenbaden sollten nach der Operation mindestens 3 Wochen lang ausgesetzt werden.

IN WELCHEM ALTER IST EIN FACELIFT ZU EMPFEHLEN?

Wann ein Facelift bestenfalls durchzuführen ist, hängt vom subjektiven Empfinden des Patienten ab. Viele stören sich erst an tiefen Falten und stark erschlafften Hautstrukturen, wohingegen andere bereits bei leichten Fältchen einschreiten möchten. Leichte Falten in jüngeren Jahren sind in der Regel durch andere Methoden, wie beispielsweise Filler,  Botox® o.ä. zu behandeln. Sind die Alterserscheinungen schon weiter fortgeschritten, sollte ab dem 40. Lebensjahr eher ein Facelifting in Betracht gezogen werden, um ein langanhaltendes, glattes Hautbild zu erreichen. Auch im Sinne einer prophylaktischen Maßnahme ist bei entsprechend voranschreitenden Alterserscheinungen eher früher als zu spät über ein Facelift nachzudenken. Denn Falten, die sich gar nicht erst bilden, können sich auch nicht vertiefen.

Gute Voraussetzungen für ein gelungenes Facelift ist ein allgemein guter Gesundheitszustand des Patienten. Kontraindikatoren sind schwere Grunderkrankungen, und hypertrophe Narbenbildung.

Diese Punkte werden aber im Aufklärungsgespräch mit dem Arzt überprüft und anschließend Pro und Contra abgewägt.

WELCHE RISIKEN BRINGT EIN FACELIFTING MIT SICH?

Natürlich sind Risiken und Nebenwirkungen bei keinem operativen Eingriff gänzlich auszuschließen. Auch ein Facelifting unter Vollnarkose ist mit den üblichen Narkoserisiken verbunden. Trotzdem ist das Risiko bei einem gesunden Menschen generell sehr gering, sofern die Behandlung durch erfahrene Hände unter angemessenen Bedingungen stattfindet.

Deshalb sind Grunderkrankungen und regelmäßige Medikamenteneinnahmen, oder hypertrophe Narbenbildung zuvor unbedingt mit dem Operateur abzuklären. In extrem seltenen Fällen kann es nach einem Facelifting zu Nachblutungen, Sensibilitätsstörungen und Asymmetrien kommen, welche auch durch Ausfallserscheinungen des Gesichtsnervs hervorgerufen werden können. Diese Komplikationen können jedoch meist mit einem Korrektureingriff behoben werden. Im Aufklärungs- und Beratungsgespräch nimmt sich Ihr Operateur Dr. Florian Sandweg ausreichend Zeit, um auf Ihre individuellen Fragen und Wünsche einzugehen und Sie gut zu beraten.

Sie sind an einem Facelifting interessiert? Unser Team der Praxis AMOSARO in Rosenheim ist jederzeit gerne für Sie da. Unter der Rufnummer 08031 - 200 98 44 oder über unser Kontaktformular.

Facelifting auf einen Blick
OP-Dauer 3 - 5 Stunden
Anästhesie Vollnarkose
Aufenthalt 1 -2 Nächte stationär
Ausfallzeit mind. 3 Wochen
Kosten Ab 10.000€, ohne Zusatzeingriffe