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korrektur

Nasenkorrektur (Rhinoplastik)


Die Nase steht im Mittelpunkt eines jeden Gesichts, und trägt maßgeblich zum Ausdruck unseres Selbst bei. Viele Menschen leiden unter der naturgegebenen Formung oder Größe der Nase, weil sie nicht ihren Vorstellungen entspricht oder mit den Gesichtsformen harmoniert. Eine professionell durchgeführte Nasenoperation kann den Betroffenen zu mehr Selbstbewusstsein und einem sicheren Auftreten verhelfen.

Die Nasenkorrektur, in Fachkreisen auch Rhinoplastik genannt, gilt als eine der beliebtesten und am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen und wird meist nicht lediglich aus kosmetischen Gründen durchgeführt. Vielmehr häufen sich in den letzten Jahren Operationen, bei denen Funktionsstörungen, wie beispielsweise Belüftungsstörungen zusätzlich in Kombination erfolgen.

Wie läuft eine Nasenkorrektur ab?

 

Beratungsgespräch

In unserer Praxis wird größter Wert auf optimale Vorbereitung gelegt. Deshalb findet vor jeder möglichen Operation ein informatives Aufklärungsgespräch statt. So kann unser Spezialist Dr. Sandweg sowohl auf die persönlichen Wünsche und Vorstellungen eingehen, als auch individuelle Risikofaktoren (Krankheiten, Medikamenteneinnahme) abwägen. Anschließend wird die Nase gründlich von innen untersucht (Nasenspiegelung), mögliche Funktionsstörungen diagnostiziert und auch ästhetische Mängel werden besprochen.

Um dem Patienten besser veranschaulichen zu können, wie die Nase nach dem Eingriff möglicherweise aussehen könnte, verwenden wir in unserer Praxis für ästhetische Chirurgie ein digitales Programm, das das realistische Profil der individuellen Nase in ein Fotoprogramm überträgt.

Aufgrund der häufig sehr speziellen Vorstellungen der Patienten, kann es in manchen Fällen sehr hilfreich sein, wenn Fotos der entsprechenden Nasenform zum Beratungsgespräch mitgebracht werden. Unser Spezialist Dr. Florian Sandweg achtet jedoch sehr darauf, dass die “neue” Nase mit den restlichen Gesichtszügen harmoniert. Nicht jede Nase passt in jedes Gesicht. Außer Frage steht natürlich, dass die Funktionsfähigkeit der Nase immer an erster Stelle steht. Es gehört also auch zu den Aufgaben eines guten Chirurgen, manche Wunschvorstellung mit der Realität abzustimmen und den Patienten gut zu beraten.

Gibt es verschiedene Methoden für eine Nasenkorrektur?

Es gibt verschiedene Verfahren in der ästhetischen Chirurgie, eine Nase zu operieren. Man unterscheidet zwischen offenem und geschlossenem Zugang. Beide Techniken werden normalerweise, wegen ihrer Komplexität und Dauer (1,5-3 Stunden), unter Vollnarkose durchgeführt. Nur in Ausnahmefällen (Allergien etc.) kann auch während eines Dämmerschlafs operiert werden.

Unser Nasenspezialist Dr. Sandweg bevorzugt den offenen Zugang. Hierbei erfolgt die Schnittführung am Nasensteg und an den Innenseiten der Nasenlöcher. So kann das entsprechende Areal bestens präpariert werden. Denn es ist nun möglich, die Haut an Nasenspitze, -und rücken so hoch zu schieben, dass dem Operateur freie Sicht auf das darunterliegende Konstrukt der Nase gewährt wird. Jetzt kann exakt konstruiert bzw. korrigiert werden. Je nach Befund kann der Chirurg nun Nasenhöcker, – spitze, -rücken, oder Nasenscheidewand, wenn nötig, mit Knorpelschienen oder Transplantaten so verändern und perfekt modellieren, dass es den Bedürfnissen und Wünschen des Patienten entspricht. Durch feinste Nähte am Nasensteg, verläuft die Narbe so unauffällig, dass sie, nach der Heilungsphase kaum sichtbar sein wird.

Anschließend werden Schaumstofftamponaden zur Stabilisierung in die Nase eingelegt, ein Pflasterverband auf die Nasenhaut geklebt und ein Gips platziert. In der Regel umfasst der stationäre Aufenthalt nach der Nasenoperation 1 – 2 Tage.

Bei der geschlossenen Technik wird lediglich unter den Nasenflügeln durch das Innere der Nase operiert. Der Operateur muss sich, da keine freie Sicht auf das Knorpelgewebe besteht, auf Abtasten und Schätzungen auf bereits leicht geschwollenem Gewebe verlassen. Wenn die operierte Nase völlig abgeheilt ist, können deshalb häufig kleine Asymmetrien sichtbar werden

Zu dem Thema offene oder geschlossene Nasenkorrektur gibt es unterschiedliche Standpunkte. Generell kann bestätigt werden, dass die offene Technik einen weitaus präziseren Eingriff zulässt, da der Operateur freie Sicht auf das zu verändernde Material hat und sich nicht auf Tastbefunde auf geschwollenem Gewebe verlassen muss.

Um Belüftungsstörungen und ästhetische Mängel zu vermeiden und ein exaktes Ergebnis Ihren Vorstellungen entsprechend zu erzielen, wird bei AMOSARO in Rosenheim ausschließlich die offene Technik zur Nasenkorrektur angewandt.

Was ist nach einer Nasenkorrektur zu beachten?

Nach 24 Stunden können die Tamponaden entfernt werden. Während des stationären Aufenthalts werden mit Hilfe einer speziellen Methode (Hilotherm®), die durch kühlende Manschetten und Masken den Heilungsprozess maßgeblich unterstützt, Schwellungen gering gehalten.

Der Gips wird erst nach einer Woche abgenommen, um die Nase weiterhin zu schützen. Häufig treten kleine Schwellungen oder Blutergüsse im Bereich der Nase, Wangen, oder Lider auf, die jedoch nach wenigen Tagen verblassen. Nach 6 Tagen können auch die Fäden am Nasensteg gezogen werden.

Um den Heilungsprozess zu unterstützen, werden für die erste Zeit nach der Nasenkorrektur spezielle Salben verschrieben, die auf das operierte Areal aufgetragen werden. In den ersten drei Wochen nach der Operation sollte kein Sport oder andere körperliche Anstrengungen betrieben werden. Bis die operierte Nase vollends verheilt und abgeschwollen ist, können einige Monate vergehen.

Wer ist für eine Nasenkorrektur geeignet und wann ist die Operation sinnvoll?

Jeder gesunde Mensch der mit dem Aussehen seiner Nase unzufrieden ist oder an einer Belüftungsstörung etc. leidet, kann sich nach eingehender Untersuchung und Beratungsgerprächen einer Nasenkorrektur unterziehen. In unserer Rosenheimer Praxis widmet sich unser Spezialist Dr. Sandweg in erster Linie Patienten mit dem Wunsch nach ästhetischer Korrektur. Patienten mit rein funktionellen Störungen, ohne Wunsch nach ästhetischer Korrektur, sollten sich an einen HNO-Spezialisten wenden.

Funktionsstörungen der Nase und Atemwege sind ernst zu nehmen, denn sie können den Betroffenen in vielen Lebenslagen beeinträchtigen. Nachts kann aufgrund einer “verstopften” Nase häufig nur durch den Mund geatmet werden, was einen trockenen Mund, leichtes Halskratzen und eine reduzierte Geruchswahrnehmung zur Folge haben kann. Außerdem verursachen Atemwegshindernisse langfristig Nasenbluten, immer wiederkehrende Nasennebenhöhleninfektionen, Kopfschmerzen, Störungen der Eustachischen Röhre (Verbindungsgang zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum), oder gravierende Schlafstörungen. Wenn diese Symptome lange unbehandelt bleiben, sind mögliche Folgeerkrankungen: chronische Belüftungsstörungen, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Schlafapnoe (Atemstillstände während des Schlafens), oder Herzerkrankungen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, Belüftungsstörungen frühzeitig zu diagnostizieren und zu beheben.

Ratsam ist eine Nasenkorrektur ebenfalls, wenn die zu große, zu schiefe oder zu dicke Nase zur psychischen Belastung wird. Eine unästhetische Nase kann zu einer Minderung des Selbstbewusstseins führen und den Alltag in manchen Fällen stark beeinträchtigen.

Zu beachten ist jedoch, dass die Kosten des Eingriffs nur von einigen Krankenkassen übernommen wird, wenn es sich um eine Behebung funktioneller Störungen der Atemwege und nicht um eine ästhetische Verbesserung handelt.

Welche Risiken bringt eine Nasenoperation mit sich?

Bei jedem operativen Eingriff ist ein gewisses Risiko gegeben. Wenn der entsprechende Arzt jedoch mit viel Sorgfalt ausgewählt wird, lässt sich das Risiko minimieren.

Allgemeine Narkose- und Operationsrisiken, wie beispielsweise allergische Reaktionen, Wundheilungsstörungen oder Infektionen kann jedoch auch ein erfahrener Chirurg nicht gänzlich ausschließen.

Darüber hinaus besteht zudem das Risiko eines ästhetisch unbefriedigenden Ergebnisses, gerade, wenn die Korrektur der Nase nicht fachgerecht durchgeführt wurde. In seltenen Fällen kann die Nase im Innenraum verkrümmt, oder zu eng sein.

Wieso zum Spezialisten?

Natürlich sind besonders günstige Angebote der Schönheitschirurgie für den sparenden Patienten verlockend. Dies kann jedoch im schlimmsten Fall zu unerwünschten Ergebnissen führen. Die Unerfahrenheit mancher Ärzte und unhygienische OP-Bedingungen steigern das Risiko eines missglückten Eingriffs und Folgeerkrankungen. Die Operation der Nase ist generell sehr anspruchsvoll und gehört zu den schwierigsten chirurgischen Eingriffen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie. Die Operationstechniken sind schwer zu erlernen und es braucht viel Erfahrung, um eine Nasenkorrektur fachlich einwandfrei durchzuführen. Eine Nasenkorrektur muss aus diesen Gründen unbedingt von einem dafür ausgebildeten Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie durchgeführt werden. Deshalb setzt unser Praxisteam auf hohe Hygiene- und Ausbildungsstandards.

Weitere Fragen zum Thema Nasenoperation?

Sollten weitere Fragen aufkommen, kontaktieren Sie uns gerne telefonisch unter 08031 - 200 98 44, oder über unser Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihr Interesse und vereinbaren für Sie gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch in unserer Praxis in Rosenheim.

Nasenkorrektur auf einen Blick
OP-Dauer 2-3 Stunden
Anästhesie Vollnarkose
Aufenthalt 1-2 Nächte stationär
Fädenziehen nach 1 Woche
Gesellschaftsfähig 2 Wochen
Ausfallzeit 2 Wochen