Gynäkomastie OP (ohne sichtbare Narben)

Dr. Florian Sandweg und Jelena Rado

Ihre Spezialisten für Gynäkomastie OP

Auf einen Blick

Gynäkomastie OP

  • OP-DAUER 1 - 2 Stunden
  • ANÄSTHESIE Vollnarkose
  • AUFENTHALT ambulant oder 1 Nacht stationär in der Praxis möglich 
  • FÄDENZIEHEN nach 14 Tagen
  • AUSFALLZEIT 6 – 14 Tage
  • SPORT kann frühestens 6 Wochen nach Eingriff betrieben werden
  • KOMPRESSIONSWÄSCHE 6 – 8 Wochen
  • KOSTEN OP-Honorar ab 4.900 € je nach Aufwand und Kombinationseingriff, Kosten inklusive Kompressionswäsche, Folgekostenversicherung für 1 Jahr sowie der gesetzl. MwSt.
  • ZUSÄTZLICHE KOSTEN Anästhesie: ab ca. 800 € sowie OP-Nutzungspauschale (Verbrauchsmaterial, OP-Schwester, Raummiete): 800.- pauschal inkl. MwSt. + ggf. Übernachtungskosten

Finanzierung

Für Männer kann es sehr belastend sein, wenn die Brust weibliche Züge annimmt. Wir sprechen hier von einer sogenannten Gynäkomastie, auch Männerbrust genannt. Eine Gynäkomastie hat in aller Regel hormonelle Ursachen. Die Folge ist, dass das Brustdrüsengewebe wächst und die Brust eine weibliche Form gewinnt. Anders verhält es sich mit der sogenannten Pseudogynäkomastie, bei der eingelagertes Fettgewebe für die Formveränderung verantwortlich ist.

Unabhängig von der Ursache wünschen sich viele Betroffene eine dauerhafte Behandlung und Entfernung der Männerbrust. Möglich ist dies im Zuge einer Gynäkomastie OP. Bei diesem Eingriff werden Teile des vergrößerten Drüsengewebes oder - im Fall der Pseudogynäkomastie - eingelagertes Fettgewebe operativ entfernt. Bei Bedarf kann zusätzlich auch eine Hautstraffung erfolgen. Die Brust wird so modelliert, dass wieder eine straffe und maskuline Optik entsteht.

Wann ist eine Gynäkomastie OP sinnvoll?

Die Gynäkomastie OP ist ein ästhetisch motivierter Eingriff, der immer dann durchgeführt werden kann, wenn sich die Betroffenen mit ihrer Brustform unwohl fühlen und eine dauerhafte Korrektur wünschen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die Brust durch hormonelle Umstellungen oder auch im Zuge einer Erkrankung verändert und sich anschließend nicht wieder zurückbildet.

In einigen Fällen kommt es zu einer spontanen Rückbildung der Männerbrust, sodass keine operative Korrektur notwendig ist. Häufig ist dies zum Beispiel bei der sogenannten Pubertäts-Gynäkomastie der Fall, die sich gegen Ende der Pubertät sehr oft wieder zurückbildet. Auch wenn die Brustveränderung durch Medikamente oder andere hormonell wirksame Präparate verursacht wird, kann sich die Gynäkomastie zurückbilden, nachdem das auslösende Präparat abgesetzt wurde.

Auch eine Pseudogynäkomastie kann operativ korrigiert werden. Zunächst sollte jedoch eine Gewichtsabnahme angestrebt werden, da sich die Brust hierbei oftmals von selbst zurückbildet. Wenn dies nicht gelingt, kann eine operative Korrektur mittels Liposuktion durchaus sinnvoll sein.

Vorteile einer Gynäkomastie OP

Die Verweiblichung der männlichen Brust ist für Betroffene sehr belastend, kann aber im Rahmen einer Gynäkomastie OP dauerhaft korrigiert werden. Vergrößertes Drüsengewebe oder eingelagertes Fettgewebe wird operativ entfernt. Die Brust erhält wieder eine straffe und maskuline Form, ohne dass Sie lange Ausfallzeiten in Kauf nehmen müssen. Mit einem erneuten Auftreten der Gynäkomastie ist nicht zu rechnen, sofern die Ursachen im Vorfeld untersucht und gegebenenfalls behandelt wurden.

Dank moderner OP-Techniken können wir Ihre Gynäkomastie OP ohne Narben durchführen und Ihnen so ein ästhetisch anspruchsvolles Ergebnis garantieren. Selbst eine begleitende Hautstraffung kann, falls nötig, sehr narbensparend in die Operation mit einbezogen werden. Sie dürfen sich über ein deutlich verbessertes Erscheinungsbild freuen, ohne dass die Spuren der Behandlung offen sichtbar sind.

Vorbereitung

Für eine erfolgreiche Gynäkomastie OP ist es ungemein wichtig, dass wir die Ursachen für die Brustveränderung genau bestimmen und gegebenenfalls behandeln. Daher können unsere Fachärzte Ihnen im Vorfeld eine entsprechende fachärztliche Abklärung empfehlen. In einem Beratungsgespräch erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung, möglichen Voruntersuchungen und zum Verhalten nach dem Eingriff.

Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten sollte spätestens 14 Tage vor der Gynäkomastie OP unterlassen werden. Außerdem empfehlen wir Ihnen, vor und nach der Operation nicht zu rauchen und den Konsum von Alkohol zu vermeiden. Im Fall einer Pseudogynäkomastie ist es wichtig, dass Sie Ihr Wunschgewicht vor dem Eingriff bereits erreicht haben und konstant halten.

Die Gynäkomastie OP

Der genaue Ablauf einer Gynäkomastie OP ist abhängig davon, ob es sich um eine echte Gynäkomastie oder eine Pseudogynäkomastie handelt und wie viel Gewebe entfernt werden muss. Je nach Behandlungsbedarf kann der Eingriff meist ambulant bei örtlicher Betäubung stattfinden.

Um das vergrößerte Drüsengewebe zu reduzieren, setzten unsere Fachärzte beidseitig kurze Hautschnitte im pigmentierten Bereich der Brustwarzen. Über diese Schnitte entfernen sie die überschüssigen Gewebeanteile und modellieren die Brust so, dass wieder eine straffe Form entsteht.

Eingelagertes Fettgewebe kann mittels Liposuktion schonend entfernt werden. Hierzu injizieren unsere Fachärzte eine sogenannte Tumeszenzlösung in das Fettgewebe, wodurch die Fettzellen angelöst werden. Anschließend wird das Fettgewebe mit feinen Spezialkanülen abgesaugt. Als Zugänge dienen dabei winzige Hautschnitte, die ohne auffällige Narben abheilen sollten.

Falls das Gewebe sehr stark vergrößert und die Haut bereits überdehnt ist, kann zusätzlich eine Hautstraffung erfolgen. Die Hautschnitte werden anschließend sorgfältig vernäht. In der Regel kommen selbstauflösende Fäden zum Einsatz, sodass kein Fadenzug erforderlich ist.

Nachsorge Gynäkomastie OP

Nach Ihrer Gynäkomastie OP sollten Sie sich eine körperliche Schonzeit von mehreren Wochen gönnen und insbesondere Beanspruchungen der Brustmuskulatur vermeiden. Sie erhalten ein Kompressionsmieder angelegt, das gleichmäßigen Druck auf die Brustregion ausübt und so zu einem schönen Ergebnis beiträgt. Die Kompressionskleidung sollten Sie in Absprache mit uns etwa 4 - 6 Wochen lang tragen.

In der Regel verursacht der Eingriff so geringe Nebenwirkungen, dass Sie nahezu ohne Unterbrechung an den Arbeitsplatz zurückkehren können. Lediglich mit körperlicher Arbeit sollte zunächst noch pausiert werden. Wichtig ist weiterhin, dass Sie die OP-Wunden in der Anfangszeit vor der Sonne schützen, damit sie möglichst unauffällig abheilen.

Gynäkomastie OP: Welche Risiken gibt es?

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Gynäkomastie OP einige allgemeine Risiken, so etwa die Gefahr, dass es zu Komplikationen wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Nachblutungen kommt. Indem wir während und nach dem Eingriff strenge Hygienestandards einhalten, können wir dieses Risiko deutlich reduzieren.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass die Männerbrust erneut auftritt, wenn hormonelle Ursachen im Vorfeld nicht erkannt und behandelt wurden. Daher empfehlen wir im Zuge der OP-Vorbereitung eine gründliche fachärztliche Abklärung.

In den Tagen und Wochen nach der Operation ist mit leichten Wundschmerzen, Schwellungen und Blutergüssen zu rechnen. Falls die Brust in den ersten Tagen ein wenig spannt oder schmerzhaft ist, nehmen Sie gerne ein Schmerzmittel ein.

Wie hoch sind die Kosten für eine Gynäkomastie OP?

Je nach Befund und angewandter OP-Technik können die Behandlungskosten variieren. Buchen Sie gerne einen Termin in unserer Praxis und lassen Sie sich von unseren Fachärzten zur Gynäkomastie OP beraten. Diese können Ihnen eine erste Einschätzung geben, wie eine Behandlung in Ihrem Fall aussehen könnte und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

FAQ

Bei der Gynäkomastie, auch Männerbrust genannt, kommt es zu einer Vergrößerung des Brustdrüsengewebes. Die Ursachen sind in aller Regel hormoneller Natur. Mögliche Auslöser können Erkrankungen, Hormonschwankungen oder hormonell wirksame Medikamente sein.

Weiterhin gibt es die sogenannte Pseudogynäkomastie, bei der es sich um Einlagerungen von Fettgewebe in der Brust handelt. Sie tritt vor allem in Kombination mit Adipositas auf. Die Pseudogynäkomastie hat zwar keinen Krankheitswert, ist aber für die Betroffenen nicht weniger belastend, weshalb eine Gynäkomastie OP auch hier sinnvoll sein kann.

Grundsätzlich ist eine Gynäkomastie OP immer dann möglich, wenn der Leidensdruck sehr groß ist und die Betroffenen dauerhafte Linderung suchen. Voraussetzung ist, dass Sie sich zum Zeitpunkt der OP bei guter Gesundheit befinden und auch sonst keine Kontraindikationen für einen operativen Eingriff vorliegen.

In einigen Fällen sollte auf eine operative Korrektur verzichtet werden, zum Beispiel bei der sogenannten Pubertäts-Gynäkomastie. Hierbei handelt es sich in aller Regel um eine vorübergehende Erscheinung, die sich gegen Ende der Pubertät meist wieder zurückbildet.

Wenn die Gynäkomastie auf die Einnahme von Medikamenten oder anderen hormonell wirksamen Präparaten zurückzuführen ist, sollten diese zunächst abgesetzt werden, bevor über eine Operation nachgedacht wird. Häufig kommt es zu einer Rückbildung.

Das Ergebnis Ihrer Gynäkomastie OP ist sofort sichtbar, da wir das vergrößerte Gewebe bei der Operation entfernen. Der Brustbereich kann zunächst noch etwas geschwollen sein, was sich innerhalb weniger Wochen weitgehend legen sollte. Im Anschluss können wir dann den Behandlungserfolg beurteilen.

Grundsätzlich ist nicht mit einem erneuten Auftreten der Männerbrust zu rechnen, vorausgesetzt, hormonelle Ursachen wurden im Vorfeld beseitigt oder medikamentös behandelt.

Bei einer Pseudogynäkomastie wird das eingelagerte Fettgewebe entfernt. Die Fettzellen bilden sich anschließend nicht wieder neu, sodass auch hier mit dauerhaften Ergebnissen zu rechnen ist. Bei einer starken Gewichtszunahme könnte allerdings in den verbliebenen Fettzellen erneut Fettgewebe eingelagert werden, weshalb wir dazu raten, nach der Gynäkomastie OP auf ein möglichst konstantes Körpergewicht zu achten.

In unserer Praxis legen wir großen Wert darauf, die Gynäkomastie OP ohne Narben im sichtbaren Brustbereich durchzuführen. Dies ist möglich, indem der Zugang über die Brustwarzen erfolgt. Die kleinen Hautschnitte liegen also im pigmentierten Bereich und sollten nach der Abheilung nicht mehr auffallen.

Falls die Operation mit einer Hautstraffung verbunden wird, können Narben entstehen, die sich aber durch Anwendung narbensparender Techniken ebenfalls auf ein Minimum begrenzen lassen.

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